Der Mittelalterliche Saal

Der Mittelalterliche Saal im Rahmen des Alten Weinkellers enthält Seiten der alten Geschichte der Stadt. Ein Abend verbracht in diesem Saal führt den Gast in einer Stimmung alter Zeiten hervorruft, als sich das Leben der Stadt um die Handwerker, die Zünfte drehte. Die Nachahmungen der Flaggen und Wappen der Zünfte sowie die entsprechende Möbel führen den Gast in eine gewesene Welt.

Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft Bistrita stammt von 1241. Bistrita wurde zum ersten Mal im Jahre 1246 als Stadt urkundlich erwähnt und schuldet ihre Geburt, Entwicklung und ihre physischen Charakteristiken zum größten Teil der deutschen Kolonisation aus dem Mittelalter. Seit 1353 erhält Bistrita das Recht, jährlich einen 15 Tagelangen Jahrmarkt zu halten und erhält das Recht, einen eigenen Siegel zu haben (ein gekrönter Straußvogelkopf, mit goldenem Hufeisen im Schnabel), was auch eine Bestätigung der wichtigsten Beschäftigungen war – Handwerke und Handel.

Die Alte Stadt hatte 18 Türmer und Bastionen, die von den Handwerker der Stadt, in Züfte organisiert, verteidigt wurden. Die hauptsächlichen Zünfte waren – die Zunft der Fassbinder, der Goldschmiede,der Schneider, der Steinhauer, der Zinnschmiede, der Gerber, der Seildreher, der Schmiede, der Waffenschmiede, der Lederarbeiter, der Pelzmacher, u.s.w

In der betreffenden Zeit wurde Bistrita zu eine der wichtigsten Städte in Siebenbürgen, neben Schäßburg (Sighisoara) und Sibiu (Hermannstadt).

Die Geschichte der Stadt der 18 Türmer ist die Seele des Mittelalterlichen Raums im Alten Weinkeller.